20/03/26 19:40
Es kann mir egal sein, wie lang ich lebe, aber wie ich lebe, sollte mich anhaltend beschäftigen.
Womit bestreite ich mein Existenz, was stellt mich zufrieden und lebe ich in einem gedeihlichen Verhältnis zu meiner Umgebung (den mir Nahestehenden)?
Wer verdient meinen Respekt und warum, wer meine Zuneigung? Respekt ist tatsachenabhängig, Zuneigung auch, geht anspruchsweise aber weit über Tatsächlichkeit hinaus.
Versuche näherungsweise so zu leben, dass das Maximum deiner Zufriedenheit einem Minimum an Unzufriedenheit deines Mitmenschen entspricht.
Angst hindert, auch die eigene Entwicklung.
Ein Regime, das Andersdenkende töten lässt, muss man negativ ernst nehmen. Im Grund scheidet es als Verhandlungspartner (gleich welchen Zusammenhangs) aus, auch wenn Realpolitik dazu zwingt, Gesprächsfäden aufrecht zu erhalten.
Ich lebe in Nachbarschaft von Menschen, die rechtsnational gesinnt sind. Eine politische Einstellung (sofern man von einer solchen reden will), die in meinen Augen hart am Rand demokratischer Legalität rangiert und mir fern liegt wie der Mond hinter dem sie ihr Unwesen treibt (der Mond mag mir verzeihen).
Und ein Zitat: "Humanist zu sein heißt, die Menschen und die Dinge zu lieben, ohne wirklich sicher zu sein, daß sie Liebe verdienen, und sie zu achten, ohne wirklich sicher zu sein, daß sie Achtung verdienen." ("Notas Unzeitgemäße Gedanken", Nicolás Gómez Dávila, Verlag Matthes & Seitz, S.76).
Womit bestreite ich mein Existenz, was stellt mich zufrieden und lebe ich in einem gedeihlichen Verhältnis zu meiner Umgebung (den mir Nahestehenden)?
Wer verdient meinen Respekt und warum, wer meine Zuneigung? Respekt ist tatsachenabhängig, Zuneigung auch, geht anspruchsweise aber weit über Tatsächlichkeit hinaus.
Versuche näherungsweise so zu leben, dass das Maximum deiner Zufriedenheit einem Minimum an Unzufriedenheit deines Mitmenschen entspricht.
Angst hindert, auch die eigene Entwicklung.
Ein Regime, das Andersdenkende töten lässt, muss man negativ ernst nehmen. Im Grund scheidet es als Verhandlungspartner (gleich welchen Zusammenhangs) aus, auch wenn Realpolitik dazu zwingt, Gesprächsfäden aufrecht zu erhalten.
Ich lebe in Nachbarschaft von Menschen, die rechtsnational gesinnt sind. Eine politische Einstellung (sofern man von einer solchen reden will), die in meinen Augen hart am Rand demokratischer Legalität rangiert und mir fern liegt wie der Mond hinter dem sie ihr Unwesen treibt (der Mond mag mir verzeihen).
Und ein Zitat: "Humanist zu sein heißt, die Menschen und die Dinge zu lieben, ohne wirklich sicher zu sein, daß sie Liebe verdienen, und sie zu achten, ohne wirklich sicher zu sein, daß sie Achtung verdienen." ("Notas Unzeitgemäße Gedanken", Nicolás Gómez Dávila, Verlag Matthes & Seitz, S.76).