23/07/26 19:19
Die Frage nach einem guten Leben (das nicht ohne weiteres ein richtiges sein muss, obwohl das wünschenswert wäre) stellt sich heute weder allgemeinverständlich noch kann sie Allgemeingültigkeit beanspruchen. Sie drängt nach persönlicher Beantwortung, geht es in ihr doch um eine individuelle Angelegenheit, die einen individuellen Maßstab (der immer überindividuelle Auswirkung zeitigt) fordert. Wie jeder Maßstab ist auch dieser nicht allein selbstgeformt, sondern maßstabsgerecht im Spiegel vergangener zu sehen.
Das Wort Konsum beinhaltet heute nicht mehr nur das bloße Zu-Sich-Nehmen, sondern deutet auf das weit verbreitete Phänomen des Zuviel-Zu-Sich-Nehmens. Produzent wie Konsument unterhalten dieses Phänomen, aus unterschiedlichen Beweggründen, auf unterschiedliche Weise und in unterschiedlichen Anteilen.
Die mehr oder weniger verborgene Frage in jeder Erkenntnis: Ist sie herzlos oder nicht? Weil Erkenntnis menschlich ist, muss sich gerade der erkennende Mensch diese Frage stellen.
Totalität (totalitärer, weil totaler, Anspruch) ist das Grab menschlicher Individualität.
Das Wort Konsum beinhaltet heute nicht mehr nur das bloße Zu-Sich-Nehmen, sondern deutet auf das weit verbreitete Phänomen des Zuviel-Zu-Sich-Nehmens. Produzent wie Konsument unterhalten dieses Phänomen, aus unterschiedlichen Beweggründen, auf unterschiedliche Weise und in unterschiedlichen Anteilen.
Die mehr oder weniger verborgene Frage in jeder Erkenntnis: Ist sie herzlos oder nicht? Weil Erkenntnis menschlich ist, muss sich gerade der erkennende Mensch diese Frage stellen.
Totalität (totalitärer, weil totaler, Anspruch) ist das Grab menschlicher Individualität.