Wer der Ruhe bedarf, sollte sich selbst in Ruhe lassen, das heißt, unberührt sein von vielversprechenden Meinungen und vermeinenden Wünschen, die allesamt in irgendeiner Weise Handling erfordern.

Unkomplizierter Wohlstand ist der, den man nicht braucht, wobei gegen ein gutes Leben, sofern man es selbst verantwortet, nichts einzuwenden ist.

Festzustellen, dass es mir an nichts Wesentlichem mangelt, bringt mich Freiheit ein Stück näher. Danach zu handeln, lässt mich frei sein.

Was beunruhigt mehr als das Gefühl der mit vorauseilendem Vorstellen verbundenen Angst.

Der einzige Kampf, den ich uneingeschränkt gutheiße, ist der Kampf mit sich selbst, den ich lieber als ein Ringen bezeichnen würde. Wird dieses Ringen bedeutungslos, habe ich den Kampf gewonnen oder endgültig verloren.

Auch wenn MEHR keine besondere Qualität darstellt, spielt es im Leben eine ungerechtfertigt herausragende Rolle.