Die Frage, was für mich angemessen ist und was nicht, hat nichts mit Hochmut zu tun, sondern mit Selbstwertgefühl. Diese Erkenntnis verhindert nicht, dass ich meinen Lebensunterhalt unter Umständen mit einer Tätigkeit unter Selbstwert bestreiten muss. Im Leben eine lebensunterhaltende Tätigkeit für sich selbst zu finden, stellt keine geringe Herausforderung dar. Was man kann, ist man sich selbst wert. Was man sich selbst Wert ist, sollte man können.

Dem eigenen Leben wertschätzend zu begegnen, lässt das Leben anderer im Wert steigen.

Wer vorankommen will, muss etwas hinter sich lassen. Das berührt allerdings nicht die Frage, inwiefern Vorankommen an sich sinnvoll ist. Aber kann der Mensch anders?

Ich lebe nicht in einer Bananenrepublik, aber in einer Bananenbieger-Republik. Ich freue mich über jeden Mensch, dem auch gerade Bananen Freude bereiten. Ich bin auch einer.

Die, die zuerst schreien, haben es zumeist am wenigsten nötig.

Man hat schnell etwas Gewachsenes zerstört, bringt dagegen selten etwas zustande, das das Erscheinungsbild eines über viele Generationen sich erstreckenden Entwicklungsgeschehens ersetzen kann.

Ich wage mir nicht vorzustellen, auf welche Ideen die Menschen kommen würden, die sich Abend für Abend vor dem Fernseher die Zeit vertreiben. Aber vermutlich haben sie gar keine Ideen mehr.