In der Regel hat er mit niemand Ärger. Unangenehmen Zeitgenossen - solchen, mit denen er Ärger haben könnte (Gründe finden sich immer) - geht er geflissentlich aus dem Weg. Berufsbedingt begegnet er ihnen mangels Beruf eher selten. Das ist ein Glück für ihn und für die anderen. Nirgendwo langweilt er sich mehr als im Dunstkreis - sicher verständlicher - einzig und allein auf Belange existenzieller Notdurft gerichteter, menschlicher Bestrebungen. Sein Bekanntenkreis (Gleichgesinnte im Geiste!?) ist von daher überschaubar, von Freunden zu sprechen übertrieben. Freunde? Ein großes Wort, noch dazu im Plural. Kaum zu (er)füllen.

Ich verbinde mich immer nur mit dem, was sich in mir als Verbindendes zu erkennen gibt. Mit einem außer mir Seienden kann ich mich nicht verbinden, da ich über mich nicht hinwegkomme (oder durch mich hindurch, aus mir heraus). Auch die Frage, worum es sich bei einem Verbindenden handeln könnte, fällt mir schwer zu beantworten. In jedem Fall Materie und/oder Geist.

Mein Wortschatz ist nicht umfassend genug, einen Schatz zu (er)fassen, den es nicht einmal gibt.

Eine ehrliche Erkenntnis (und ich sage da nichts Neues), dass ich im Grunde genommen keine Ahnung habe. Immerhin weiß ich ungefähr, welcher Anzug mir passt.