05/02/26 17:05
Ungleichheit beeinträchtigt das Zusammenleben. Gleichmacherei ebenso. Aus Sicht eines gedeihlichen Miteinanders scheint Ausgleich förderlich, allerdings nur, wenn er gleich und ungleich als Lebensrealitäten nicht völlig zum Verschwinden bringt (was aus dem Leben gegriffen vermutlich sowieso unmöglich ist).
Eine Notwendigkeit von Herrschaft, um menschliche Belange zu regeln, existiert nicht. Notwendig ist das verbindliche und verbindende, global wie regional zu denkende und zu behandelnde Organisieren humanen Zusammenseins.
Menschen, die vornehmlich in der Kategorie von Herrschaft agieren, stellen ein Entwicklungshindernis dar.
Herrschaft fürchtet ihren Zusammenbruch, ist von daher eher verlust-, wie gewinnorientiert (nicht im Sinn von Finanzkapital).
Wer herrschen will, muss unterdrücken. Die Frage ist nur, wie groß der herrschende Druck (nach und im Innen und Außen) ist.
Ich trete auf als Trauergast meiner selbst. Zu Grabe getragen werde ich, ohne Aussicht auf Wiederbelebung. In der Trauerrede, die ich vor meinem Grab stehend, zu halten habe, betone ich ausschließlich verpasste Möglichkeiten. "Hätte ich doch nur ...", ein schmerzhafter Anklagepunkt meines (staatsanwaltlichen?) Plädoyers, angesichts dessen die Verteidigung meiner selbst zu einer unbeholfenen Geste unzureichender Beschwichtigung schrumpft. Die zu Tränen rührende Erkenntnis, dass das, was nie war, jetzt zu etwas wird, das keine Zeit mehr hat, etwas zu sein, bleibt für ein Urteil ohne Belang. Ich trete ab (wohin?) noch bevor Erde auf mich fällt. So etwa der Traum, der mich letzte Nacht heimgesucht hat.
Das zu erwartende Ende ist eine Selbstverständlichkeit, die alles andere als selbstverständlich ist.
Den Tag mit Freude begrüßen und mit Erleichterung verabschieden.
Sehr geehrte Damen und Herren, das Maß ist voll, voller kann es nicht mehr werden. Aus diesem Grund dringe ich auf umfassende Mäßigung ...
Von weitem betrachtet ist das Universum bezaubernd grandios, aus der Nähe erschreckend tödlich.
Bringe ich Müll in die Welt, muss ich mich nicht wundern, wenn er verräterisch an mir haften bleibt, auf eine Weise, die zunächst mit Müll nichts zu tun haben muss, zum Beispiel in Form der Tatsache, dass ich mir Müll (noch) leisten kann.
Die meisten Menschen brauchen Orientierung(shilfe). Wer aber orientiert?
Eine Notwendigkeit von Herrschaft, um menschliche Belange zu regeln, existiert nicht. Notwendig ist das verbindliche und verbindende, global wie regional zu denkende und zu behandelnde Organisieren humanen Zusammenseins.
Menschen, die vornehmlich in der Kategorie von Herrschaft agieren, stellen ein Entwicklungshindernis dar.
Herrschaft fürchtet ihren Zusammenbruch, ist von daher eher verlust-, wie gewinnorientiert (nicht im Sinn von Finanzkapital).
Wer herrschen will, muss unterdrücken. Die Frage ist nur, wie groß der herrschende Druck (nach und im Innen und Außen) ist.
Ich trete auf als Trauergast meiner selbst. Zu Grabe getragen werde ich, ohne Aussicht auf Wiederbelebung. In der Trauerrede, die ich vor meinem Grab stehend, zu halten habe, betone ich ausschließlich verpasste Möglichkeiten. "Hätte ich doch nur ...", ein schmerzhafter Anklagepunkt meines (staatsanwaltlichen?) Plädoyers, angesichts dessen die Verteidigung meiner selbst zu einer unbeholfenen Geste unzureichender Beschwichtigung schrumpft. Die zu Tränen rührende Erkenntnis, dass das, was nie war, jetzt zu etwas wird, das keine Zeit mehr hat, etwas zu sein, bleibt für ein Urteil ohne Belang. Ich trete ab (wohin?) noch bevor Erde auf mich fällt. So etwa der Traum, der mich letzte Nacht heimgesucht hat.
Das zu erwartende Ende ist eine Selbstverständlichkeit, die alles andere als selbstverständlich ist.
Den Tag mit Freude begrüßen und mit Erleichterung verabschieden.
Sehr geehrte Damen und Herren, das Maß ist voll, voller kann es nicht mehr werden. Aus diesem Grund dringe ich auf umfassende Mäßigung ...
Von weitem betrachtet ist das Universum bezaubernd grandios, aus der Nähe erschreckend tödlich.
Bringe ich Müll in die Welt, muss ich mich nicht wundern, wenn er verräterisch an mir haften bleibt, auf eine Weise, die zunächst mit Müll nichts zu tun haben muss, zum Beispiel in Form der Tatsache, dass ich mir Müll (noch) leisten kann.
Die meisten Menschen brauchen Orientierung(shilfe). Wer aber orientiert?