Innere Qualitäten bevorzugen und dabei äußere nicht aus den Augen verlieren, der vernünftige, weil mittlere, Weg, der nicht eines verwirft gegenüber dem anderen und umgekehrt, sondern das eine wie das andere sorgsam und mit wachem Blick in sein Recht setzt.

Wer meint, am Ziel angelangt zu sein, irrt oder ist ein Heiliger (der auch irren kann).

Eine schlichte Frage: Wann bin ich satt?

Zum rechten Zeitpunkt zu gehen, ohne sich Gedanken zu machen, ob es sich um den richtigen Moment handelt.

Maßlosigkeit ist nicht durch Askese zu beseitigen, sondern durch das rechte Maß, das sich einstellt, wenn man sich maßvoll enthält.

Schule, Beruf, Beziehung! Drei Entscheidungsfelder von existenzieller Bedeutung, ernst, aber nicht zu ernst zu nehmen.

Es gibt zwei Arten von Strebsamkeit. Die eine strebt solang, bis sie das Erstrebte erlangt hat. Die andere nimmt, was sich ergibt, und wenn sich nichts ergibt, strebt sie nach nichts.

Wer vieles kennt, schätzt nicht logischerweise das eine, wie im umgekehrten Fall derjenige, der das eine kennt, nicht logischerweise das viele schätzt.

Selbstgenügsamkeit ist eine erlesene Frucht, nicht leicht zu pflücken.