Der Körper kommt an sein Ende, die Seele löst sich und überdauert. Soweit die antike Ansicht. Heute die Erkenntnis, dass seelische Vorgänge auf körperlichen Vorgängen beruhen und mit dem Vergehen des Körpers auch die Seele ihr Ende findet (womit der Tod ein endgültiger ist).

In jedem Verhalten steckt ein Verhältnis, das zu Kompromissen nötigt (es sei denn, man setzt sich über alles hinweg)

Etwas formulieren zu können, ist der erste Schritt zur Erkenntnis, etwas zu erkennen, der erste Schritt zur Formulierung.

Das als unvermeidlich Betitelte ist meist nichts anderes als die Folge von Fehlentscheidungen und damit jeglicher Kritik entzogen.

Liebe kennt viele Zuschreibungen. Die Beständigste (obwohl nicht von Bestand) ist die Liebe selbst.

Glück oder Resultat eigenen Bemühens? Das hängt davon ab ...

Zu Beginn erzählt man Biografisches prospektiv, später zunehmend retrospektiv. Hat die eigene Geschichte zunächst noch Zuhörer, erzählt man sie sich am Lebensende selbst (sofern man dann noch in der Lage ist, etwas zu erzählen).

Jede Freundschaft landet irgendwann (eventuell mehrfach) auf dem Prüfstein der Realität. Er macht klar, aus was und für was sie besteht.

Eine Zeit lang hilft Verschlankung (symbolisch wie körperlich), doch irgendwann kann auch sie den Verfall nicht mehr kaschieren.