03/02/26 17:13
Die entscheidende Frage lautet nicht, wie du in Fluss kommst, sondern, wie du in Fluss bleibst.
Tanzen erfüllt den Raum mit vorübergehender Bewegung, die den Körper zu einem bewegten (bewegenden) Raumelement werden lässt. Innehalten ist dabei nur ausnahmsweise vorgesehen (als sparsam akzentuierender Teil bewegten Geschehens).
Sinneseindrücklichkeit (Wahrnehmung) als Dreh- und Angelpunkt meines Bewusstseins. Ob ich mir die Sinne rauben lasse oder sie schärfe, liegt an mir.
Die Ausdrucksformen können wechseln, das Ausdrucksvermögen sich (vermindern oder) steigern, das Ausdrucksverlangen bleibt.
Intuition zeichnet der Möglichkeit nach umfassend und nicht allein maßgeblich in Kunstdingen. Sie kann täuschen, vor allem, aber nicht ausschließlich, in Kunstdingen.
Der Mensch bewegt sich erkenntnismäßig in Bereichen, die ihm (nur) über ausgeklügelte technische Hilfsmittel zugänglich sind. "Mit bloßem Auge ..." markiert eine Metapher sinnlicher Unzulänglichkeit. Es ist, als ob der mit seinen Sinnen (womit sonst?) erkennende Mensch an Krücken gehen würde, ohne dass ihm bewusst ist, dass er an Krücken geht.
Keine Wissenschaft verfügt über mehr Sinne als dem wissenschaftenden Mensch zur Verfügung stehen.
Das menschliche Leben strebt danach ein erkanntes Leben zu sein (was vermutlich eine Überforderung darstellt).
Mal wieder habe ich meinen Sinnen Urlaub gegeben. Die Reise ist schon geplant. Sie wird auch diesmal (entgegen meiner naiven Absicht) dazu führen, dass meinen Sinnen genau das widerfährt, was ich ihnen (mit dem Urlaub) ersparen wollte: Grandioser Input wie erregende Aufmerksamkeitsorgien. Zurück wird ein ästhetisches Erschöpfungssyndrom bleiben, das in eine nachreisliche Erholungsbedürftigkeit münden wird. Aber: summa summarum ein einmaliges, unvergleichliches Erlebnis!
Ich bin für Totales nicht gemacht. Dass mir dieser Begriff überhaupt geläufig ist: Ein totaler Irrtum.
Freiheit als Abwesenheit von Zwang und zugleich als Verpflichtung, dem Unabwendbaren genüge zu leisten.
Tanzen erfüllt den Raum mit vorübergehender Bewegung, die den Körper zu einem bewegten (bewegenden) Raumelement werden lässt. Innehalten ist dabei nur ausnahmsweise vorgesehen (als sparsam akzentuierender Teil bewegten Geschehens).
Sinneseindrücklichkeit (Wahrnehmung) als Dreh- und Angelpunkt meines Bewusstseins. Ob ich mir die Sinne rauben lasse oder sie schärfe, liegt an mir.
Die Ausdrucksformen können wechseln, das Ausdrucksvermögen sich (vermindern oder) steigern, das Ausdrucksverlangen bleibt.
Intuition zeichnet der Möglichkeit nach umfassend und nicht allein maßgeblich in Kunstdingen. Sie kann täuschen, vor allem, aber nicht ausschließlich, in Kunstdingen.
Der Mensch bewegt sich erkenntnismäßig in Bereichen, die ihm (nur) über ausgeklügelte technische Hilfsmittel zugänglich sind. "Mit bloßem Auge ..." markiert eine Metapher sinnlicher Unzulänglichkeit. Es ist, als ob der mit seinen Sinnen (womit sonst?) erkennende Mensch an Krücken gehen würde, ohne dass ihm bewusst ist, dass er an Krücken geht.
Keine Wissenschaft verfügt über mehr Sinne als dem wissenschaftenden Mensch zur Verfügung stehen.
Das menschliche Leben strebt danach ein erkanntes Leben zu sein (was vermutlich eine Überforderung darstellt).
Mal wieder habe ich meinen Sinnen Urlaub gegeben. Die Reise ist schon geplant. Sie wird auch diesmal (entgegen meiner naiven Absicht) dazu führen, dass meinen Sinnen genau das widerfährt, was ich ihnen (mit dem Urlaub) ersparen wollte: Grandioser Input wie erregende Aufmerksamkeitsorgien. Zurück wird ein ästhetisches Erschöpfungssyndrom bleiben, das in eine nachreisliche Erholungsbedürftigkeit münden wird. Aber: summa summarum ein einmaliges, unvergleichliches Erlebnis!
Ich bin für Totales nicht gemacht. Dass mir dieser Begriff überhaupt geläufig ist: Ein totaler Irrtum.
Freiheit als Abwesenheit von Zwang und zugleich als Verpflichtung, dem Unabwendbaren genüge zu leisten.