Auf Eitelkeit verzichten und sie auch im Gewand der Selbstlosigkeit identifizieren.

Selbst Musik zu machen und sich selbst Musik machen zu hören, sind unterschiedliche Aspekte ein und desselben.

Nach wie vor bedarf ich Größerer, um zu lernen, mit Ungerechtigkeiten seitens anderer umzugehen, ohne anderen meinerseits ungerecht zu begegnen. Im Grunde genommen strebe ich danach, innerlich unabhängig zu sein von anderen, ohne andere aus den Augen zu verlieren (auch ich bin ein anderer).

In eigener Sache kenne ich keine Kritiker (außer mich selbst, auch wenn ich in eigener Sache befangen bin), weil Kritiker nichts von mir wissen. Unerkannt lebe ich im Expressions-Geschehen meiner selbst und sammle die Früchte meiner Kreativität (die man beurteilen kann, wie man will).

In der Antike wusste man noch, dass ein Gott nicht ausschließlich ein gerechter Gott sein muss. Auch göttliche Unberechenbarkeit war Teil antiker Gottesauffassung. Hat sich daran heute etwas Wesentliches geändert, außer dass die Anzahl der Götter sich reduziert hat?

Prüfe, wo und wann du dir Entscheidungen abnehmen lässt und wo und wann du selbst entscheidest (aus dir heraus in der Antwort suchenden Auseinandersetzung mit dir selbst)!

Sich weder für noch gegen (etwas) zu entscheiden, optimiert persönliche Freiheit und minimiert eigene Verantwortlichkeit.

Sobald ich mich entscheide, konfrontiere ich mich mit Gewinn oder Verlust.

Mindestens in einem Aspekt bin ich universell, denke, vermute, glaube, hoffe ich ...

Dass mir kreative Tatkraft noch eine Weile erhalten bleibt, wäre schön. Dass sie irgendwann versiegen wird, liegt auf der Hand und hoffentlich im Einklang mit meinem Ende.