15/01/26 17:44
Sich selbst eine Stütze sein, nicht gerade ein Fels in der Brandung, aber verlässlicher Halt, und nicht versäumen, Fallstricke zu erkennen, die man sich zuweilen selbst auslegt.
Ein paar Schritte entfernt auf dem Bahnsteig ein alter Mann. Kein Obdachloser, aber etwas verwahrlost. Ein schmales Männchen. Auch ein Frauchen wäre möglich, schwer auszumachen, da der Kopf in der Kapuze des zu großen, jugendlich gemusterten Plastikanoraks sitzt. In einer Hand eine zerbeulte Einkaufstasche (Flaschensammler?), in der anderen ein qualmender Zigarillo, der ab und an gewohnheitsmäßig zum Mund geführt wird. Der hin und her schweifende Blick des alten Mannes richtet sich anscheinend auf die lärmige Umgebung. Doch wird er nirgends heimisch, schaut durch alles hindurch oder über alles hinweg, auf etwas anderes hin, wo er aber nicht ankommt, was ihn zu beunruhigen scheint. Der Mann, ein Wesen, das nicht mehr dazugehört, aber trotzdem noch anwesend ist. Jemand, der ins Jenseits blickt? So scheint es.
Wenn ich schon die Wahl habe, wäre es doch schade, mich nicht zu entscheiden. Aber was, wenn das von mir Bevorzugte nicht zur Wahl steht? Der gesunde Menschenverstand (man könnte auch von Pragmatismus sprechen) rät zur zweiten Wahl.
Einesteils sieht man gern fern, andernteils wünscht man sich Nahsicht. Einmal ist man zu weit weg, dann wieder zu nah dran. Man wird nicht umhin kommen, sich zu bewegen.
Auf Biegen und Brechen, auf Leben und Tod. Eine längst vergessene Perspektive, die aktuell und verwunderlich für gut Situierte, global wie regional, an die Oberfläche zivilisatorischer Realität drängt.
Der Erkenntnisstarke nimmt Götter weder ernst noch auf die leichte Schulter.
Ich sehe mich als Teil der menschlichen Spezies, die Spiritualität und Sinnlichkeit nicht als Gegensatz auffasst. Quod erat demonstrandum, und das täglich.
Grundlegende Erkenntnisse und ihre grundlegenden Haken ...
Menschen verhalten sich immer.
Jenseits von Geist und Materie! Und dann?
Ein paar Schritte entfernt auf dem Bahnsteig ein alter Mann. Kein Obdachloser, aber etwas verwahrlost. Ein schmales Männchen. Auch ein Frauchen wäre möglich, schwer auszumachen, da der Kopf in der Kapuze des zu großen, jugendlich gemusterten Plastikanoraks sitzt. In einer Hand eine zerbeulte Einkaufstasche (Flaschensammler?), in der anderen ein qualmender Zigarillo, der ab und an gewohnheitsmäßig zum Mund geführt wird. Der hin und her schweifende Blick des alten Mannes richtet sich anscheinend auf die lärmige Umgebung. Doch wird er nirgends heimisch, schaut durch alles hindurch oder über alles hinweg, auf etwas anderes hin, wo er aber nicht ankommt, was ihn zu beunruhigen scheint. Der Mann, ein Wesen, das nicht mehr dazugehört, aber trotzdem noch anwesend ist. Jemand, der ins Jenseits blickt? So scheint es.
Wenn ich schon die Wahl habe, wäre es doch schade, mich nicht zu entscheiden. Aber was, wenn das von mir Bevorzugte nicht zur Wahl steht? Der gesunde Menschenverstand (man könnte auch von Pragmatismus sprechen) rät zur zweiten Wahl.
Einesteils sieht man gern fern, andernteils wünscht man sich Nahsicht. Einmal ist man zu weit weg, dann wieder zu nah dran. Man wird nicht umhin kommen, sich zu bewegen.
Auf Biegen und Brechen, auf Leben und Tod. Eine längst vergessene Perspektive, die aktuell und verwunderlich für gut Situierte, global wie regional, an die Oberfläche zivilisatorischer Realität drängt.
Der Erkenntnisstarke nimmt Götter weder ernst noch auf die leichte Schulter.
Ich sehe mich als Teil der menschlichen Spezies, die Spiritualität und Sinnlichkeit nicht als Gegensatz auffasst. Quod erat demonstrandum, und das täglich.
Grundlegende Erkenntnisse und ihre grundlegenden Haken ...
Menschen verhalten sich immer.
Jenseits von Geist und Materie! Und dann?