Interpretativ ist Wiederholung von übergeordneter, kreativ von untergeordneter Bedeutung (beides zusammen unschlagbar).

Ich neige nicht dazu, meinem Geborensein irgendeine Bedeutsamkeit zuzuordnen. Dass Menschen - außer Erziehungs- und Sozialeinflüssen - scheinbar anlagebedingte Merkmale verkörpern, könnte mich allerdings dazu verleiten, eine teilweise schicksalsmäßige (Vor)Bestimmung anzunehmen (was vermutlich ein Irrtum ist).

Im Zusammenleben der Menschen kommt der Frage nach Eigentum überdurchschnittliche Bedeutung zu. Über sie lässt sich trefflich streiten. Besitzverhältnisse sind in jedem Fall gesellschaftliche Verhältnisse.

Der Gottesstaat, ein Relikt aus längst vergangener Zeit. Heute (er)klärt nicht mehr Gott (oder was man dafür hält) die Daseinsfragen, sondern Wissenschaft (auf ähnlich hinreichende und zugleich lückenhafte Art und Weise wie die Gottesanschauungen von einst).

Wer meint, die Frage nach Gott wäre mehr als eine Privatangelegenheit, irrt. Man kann sie sich stellen, man muss sie sich aber nicht stellen. Vermutlich stellt sie sich irgendwann im Leben von ganz allein.

Die Frage nach dem hinreichenden Grund führt immer ins Leere (zu nichts).

Eine leidige Angelegenheit, um der Verständigung (Verständlichkeit) willen Begriffe klären zu müssen.

Ausgehend von Originalität wird sogar blanke Repetition zum Original.

Massengeschmack ist Durchschnittsgeschmack und Durchschnittsgeschmack hat wenig Geschmack.