In mancher Hinsicht ist man zu besonderen Leistungen fähig, in anderer ein Anfänger. Aber sind große Leistungen nicht immer gepaart mit der ein oder anderen Unfähigkeit? Ich zum Beispiel sehe mich in der Lage, ein gutes Sauerkraut zuzubereiten, Rindersteaks aber gelingen mir nicht, wie Grillgut allgemein.

Man sollte Kunst nicht begegnen (ob produktiv oder rezeptiv) aus dem gesteigerten Verlangen nach etwas, das sie nicht hat (aber vorgibt zu haben) und das man bezeichnen könnte als transzendentale (metaphysische) Illusion. Statt dessen trete man ihr nüchtern, mit Sachverstand, gegenüber, etwa wie man mit alltäglichen Dingen Umgang pflegt (und dann freue man sich über Offenbarungen, so es sie gibt)

Für mein Tagewerk benötige ich Zurückgezogenheit (das ist nichts Neues). Einsiedler bin ich deswegen nicht.

Und wieder sind wir für eine Weile am Abgrund entlang genarrt.

Sympathisch muss mir ein Politiker nicht sein. Sachverstand sollte er besitzen und Integrität. Während ich den Sachverstand im Spiegel seiner Äußerungen in etwa ablesen kann, tappe ich, was seine Integrität anbetrifft, im Dunklen.

Im Hinblick auf die Weiterentwicklung der Menschheit setze ich auf die Reform des (jedes) Einzelnen. Die Realität gibt mir recht wie unrecht. Mit Ge- und Verboten seitens Obrigkeiten habe ich Probleme, sehe aber von Fall zu Fall ihre Berechtigung.

Religion als missverständlicher wie missverstandener Begriff.

Einer verliert seine Frau und damit das Glück seines Lebens. Da er sich nicht umbringen will oder kann, setzt er sich rücksichtslos tödlichen Gefahren aus in der Hoffnung auf jenseitige Wiedervereinigung. Aber es erwischt ihn nicht. Der Tod lässt sich Zeit (mit ihm).