Gleichgültigkeit, gleich gültig, also unterschiedslos. Nichts erkenntlich, weder Abwendung noch Zuwenden möglich. Daraus dann Gleichgültigkeit als Ausdruck von Gleichgültigkeit (im Sinne von: es ist mir egal).

Zwischen notwendiger Selbstpflege und übertriebener Eitelkeit verläuft ein schmaler Grad, auf dem es selbst(ver)achtend zu balancieren gilt.

Niemand wird widersprechen, wenn ich behaupte, Übung macht den Meister, auch gerade mit Blick auf Körper, Geist und Seele (die man auch üben kann). Was man nicht gebraucht, liegt brach. Was brach liegt, verkümmert. Bleibt die Frage nach der individuellen Bedeutung, nach dem Ausmaß, allgemein nach Qualität und Quantität des Übungsprozesses. Nicht tut alles allen gut, führt alles bei allen zum meisterlichen Ziel.

Ein sicher nicht einfach umzusetzender Vorschlag, um der ukrainischen Bevölkerung weitere Bombardements zu ersparen: Den Luftraum über der Ukraine sperren, aus (erklärtermaßen) humanitären, nicht aus militärischen Gründen. Mut ist dafür gefragt und Einsatzwille (für die zu treffende Entscheidung konsequent einzustehen). Mit Blick auf mein Land und auf die Europäische Union vermisse ich beides (von den USA ganz zu schweigen). Das halte ich für beschämend.

Wenn Menschen Funktionsträger sind, aber von der Bedeutung der Funktion, die sie auszuüben haben, wenig bis keine Ahnung haben. Aber das ist ja nichts Neues.

Auf Dauer können wir so nicht weitermachen, das müsste jedem klar sein, und überhaupt existiert keine Alternative, angesichts dessen, was wir übermorgen auch nicht tun werden.

Das Schöne verlierst du unweigerlich aus dem Blick, wenn du es zu halten versuchst.

Jedes Talent ist eine unerfüllte Aufgabe, die in der Hauptsache vom Talent zu lösen ist (na ja, Übung macht den Meister).