Er wurde in eine Zeit geboren, lebte in dieser Zeit und fiel am Ende aus ihr heraus. Diese Zeit, im Komplott mit der (ambivalenten) Annahme, es könne sich um seine ureigenste handeln, war für ihn dann doch nur ein blankes Vorüber von Irrtümern (ihn selbst mit eingeschlossen). Zum Glück nur ein Vorfall eher bescheidenen Ausmaßes.

Das merkwürdige Gefühl einer filmischen Fata Morgana beim Anschauen eines fast hundert Jahre alten Stummfilms. Orte und handelnde Personen längst nicht mehr existent. Das Bildmaterial ein zeitgeschichtliches Überbleibsel, sorgfältig restauriert und digitalisiert. Triumph der Technik und zugleich einer unterhaltsamen Täuschung.

Es gibt eine Verpflichtung zum Ende hin, auch wenn man das Ende zu Beginn nicht kennt (oder gerade weil?). Man kommt ihr nach, immer, ihr, sich selbst und anderen zu Liebe.

Die Verhältnisse scheinen ganz passabel. Da und dort ein wenig mehr Schliff, und Zufriedenheit könnte sich einstellen. Wenn nur das (eigene) Verhalten nicht wäre.

Sich selbst zu genügen, ist die Antwort auf eine Frage, die sich genügsame Menschen selten stellen (müssen).

Der Geist als geistige, der Körper als körperliche Illusion ... An dieser Stelle reißt der Faden dieses Gedankens ab. Er hat es (nur) zu neun Worten gebracht. Die Pointe blieb aus, fiel mir aus dem Kopf, während der Niederschrift. Ich schaute mich noch etwas um im geistigen Kramladen meiner selbst, aber sie blieb verschollen, unauffindbar im Gekrümel inneren Erlebens.